Sie sind hier: Weissstörche Störche in Rainau  
 WEISSSTÖRCHE
Störche in Ellwangen
Störche in Rainau
Störche in Wildenstein
Störche in Stimpfach
Störche in Jagstheim
Störche in Ingersheim
Störche in Crailsheim

WEISSSTÖRCHE IN RAINAU

Neuansiedlung von Weißstörchen


Erstmalige Ansiedlung von Weißstörchen in Rainau-Schwabsberg

Der NABU Vorsitzende der OG Ellwangen, Hariolf Löffelad regte 2013 in einem Gespräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Rainau, Christoph Konle, auf dessen Nachfrage, den Bau einer Nistplattform für Weißstörche in Rainau-Schwabsberg an. Dort wurden in den letzten Jahren im Frühjahr immer wieder Weißstörche auf den Dächern gesehen.

Diese Anregung wurde offensichtlich schnell umgesetzt und eine geeignete Nistplattform auf der ehemaligen Schule gegenüber dem Rathaus in Rainau-Schwabsberg installiert.

Bereits im ersten Jahr kam es zu einer zwar sehr späten, aber doch sehr erfolgreichen Brut.
Näheres unter folgenden Links:

Zum Tagebuch 2014 hier klicken [25 KB]

Zum Tagebuch 2015 hier klicken [22 KB]

Zum Tagebuch 2016 hier klicken [31 KB]

Zum Tagebuch 2017 hier klicken [41 KB]

Frühere Galerien


Schwabsberger Weißstorch hat in Weiltingen bei Dinkelsbühl gebrütet:

Einer der beiden am 30.06.2015 im Schwabsberger Nest beringten Jungstörche wurde am 04.06.2016 zwischen Dinkelsbühl und Lehengütingen und am 20.06.2016 zwischen Thann und Winn, Kreis Ansbach, abgelesen.
Am 04.04.2017 begann er zusammen in Weiltingen, südöstlich von Dinkelsbühl, mit dem Bau eines Nestes welches am 20.04.2017 auf einer künstlichen Nisthilfe fertiggestellt wurde. Das erst zweijährige Paar hatte aber noch keinen Bruterfolg.
Am 19.11.2017 wurde er in Spanien, am südlichen Stadtrand von Madrid, gesehen und sein Ring der Vogelwarte Radolfzell gemeldet.




Weißstorchjahr 2018 in Schwabsberg


08.03.2018  

Um 11:30 Uhr steht ein unberingtes Paar auf dem Nest. Kurze Zeit später war es wieder verschwunden. Es waren offensichtlich zwei durchziehende Störche 

09.03.2018  

Am Morgen steht ein unberingter Storch mit kräftigem Schnabel auf dem Nest. Auf dem gegenüberliegenden Rathaus steht ein beringter Storch, das Ellwanger Männchen. Was will es in Schwabsberg wo sein Weibchen gerade eingetroffen ist?
Der Nestinhaber versucht durch häufiges und längeres Klappern den Ellwanger zum Abflug zu bringen. Als dieser nicht reagiert startet er einen Frontalangriff auf diesen und verteibt ihn erfolgreich.
Am Abend steht der Nestinhaber alleine zur Übernachtung im Nest. 

10.03.2018  

Das Männchen steht tagsüber längere Zeit uf dem Nest und verlässt dieses nur zur Nahrungssuche. Am Abend ist er allein zur Übernachtung im Nest.  

11.03.2018  

Das Männchen sitzt am Vormittag auf dem Nest. Ein unberingter Storch landet auf dem Rathausdach. Der Nestinhaber versucht den unberingten Fremdstorch durch heftiges Klappern und Fauchen zu vertreiben. Als dies erfolglos ist wird der Fremde per Frontalangriff vertrieben.  

14.03.2018  

Das Männchen wartet auf seine Partnerin und übernachtet allein auf dem Nest.  

16.03.2018  

Am Abend, nach Einbruch der Dämmerung, stehen zwei unberingte Störche auf dem Nest. Diese sind sich offensichtlich vertraut. Es dürfte das Brutpaar von 2017 sein.  

18.03.2018  

Nach heftigem Schneefall stehen beide gegen 12:00 Uhr im Schnee auf dem Nest. Zur Übernachtung sitzen sie flach geduckt .  

22.03.2018  

Um 11:20 Uhr sind beide auf Nahrungssuche auf den Jagstwiesen zwischen Jagst und B290.  

30.03.2018  

Beide Störche sind um 11:00 Uhr auf dem Nest und betreiben Nestbau. Kein Brüten. Am Abend, gegen 18:30 Uhr sind beide auf den Jagstwiesen, in Sichtweite des Nestes bei der Nahrungssuche.  

31.03.2018  

Ein brütender Storch im Nest. Eindeutiges Brüten.  

01.04.2018  

Das Männchen bringt mehrfach Polstermaterial und einen Ast als Baumaterial ins Nest, das gemeinsam eingebaut wird. Danach brütet das Weibchen weiter.  

03.04.2018  

Das unberingte Schwabsberger Männchen wird auf den Jagstwiesen zwischen Saverwang und der B 290 bei der Nahrungssuche angetroffen.  

04.04.2018  

Ablösung beim Brüten wie es sein soll mit Paarung und Wegflug des Abgelösten.  

12.04.2018  

Zeitweise beide Störche, einer brütend, auf dem Nest.  

15.04.2018  

Wie am 12.04.2018. Es wird weiter unauffällig gebrütet.  

16. - 22.04.2018  

Weiterhin unauffälliges Brüten mit Partnerwechsel.  

04.05.2018  

Am Abend konnte eine kurze Fütterung beobachtet werden. Der fütternde Storch hat anschließend die überzählige Nahrung selbst wieder aufgenommen. Ein sicheres Zeichen, dass Küken im Nest sind.  

07.05.2018  

Am Morgen konnten drei muntere Küken im Nest festgestellt werden.  

08.05.2018  

Am Morgen hatte sich die Kükenzahl auf vier erhöht. Alle waren putzmunter.  

11.05.2018  

Am Vormittag wurde festgestellt, dass jetzt 5 putzmuntere Küken im Nest sitzen und gefüttert werden.  

18.05.2018  

Es sind noch alle fünf Küken im Nest. Von der Größe her sind sie altersmäßig nach dem Schlupf gestaffelt. Bis jetzt bringt das Weißstorchpaar ausreichend Futter ins Nest, so dass auch die kleinsten genug Nahrung abbekommen.  

22.05.2018  

Am Morgen waren noch alle fünf Küken, von der Größe her altersmäßig gestaffelt, aber alle quicklebendig im Nest.  

23.05.2018  

Auch heute Morgen waren noch fünf quicklebendige hungrige Küken, die bei einer Fütterung beobachtet werden konnten, im Nest. Nach der Fütterung hat der fütternde Storchenmann wieder eine größere Menge Nahrung im Nest aufgenommen. Offensichtlich reicht derzeit das Nahrungsangebot für fünf Küken aus.  

25.05.2018  

Um 10:15 Uhr sind alle fünf Küken wohlauf. Ein fremder Storch kreist über dem Nest. der wachhabende Storch legt sich mit ausgebreiteten Flügeln schützend auf die Küken und klappert was das Zeug hält. Der Angreifer landet auf der anderen Giebelplattform des Alten Schulhauses und wartet ab. Der Ring am linken Bein konnte abgelesen werden (beringt 2013 in Lonnerstadt / Mittelfranken). Mit dem herbeigeeilten Partner wird der Angreifer erfolgreich weggeklappert, kreist aber noch eine ganze Weile über dem Nest. Bei der anschließenden Fütterung sind alle 5 Küken sehr hungrig.  

28.05.2018  

Gegen 11:00 Uhr sind noch alle Küken da und nutzen den Sonnenschirm des Männchens. Alle fünf Küken haben in den letzten Tagen deutlich zugenommen. Offensichtlich bleibt keiner zurück. Nach einer Fütterung nahm das Männchen wieder selbst Nahrung im Nest auf.  

01.06.2018  

Alle fünf Küken sind noch da. Auch der Kleinste scheint weiter zuzunehmen.  

04.06.2018  

Alle Küken sind noch da. Das kleinste Küken verringert den Gewichtsunterschied zu seinen Geschwistern deutlich.  

05.06.2018  

Erstmals werden die Küken allein gelassen und beide Altstörche gehen auf Nahrungssuche um fünf hungrige Schnäbel zu stopfen.  

06.06.2018  

Alle fünf Küken entwickeln sich weiterhin positiv und die Altstörche kehren nur noch kurz zum Füttern ins Nest zurück.  

10.06.2018  

Alle 5 Küken sind noch da und betteln intensiv um Wasser, das ihnen vom Männchen gebracht wurde. Anschließend eine Fütterung. Das kleinste Küken hat den Abstand zu seinen ältesten Geschwistern inzwischen deutlich verringert.  

14.06.2018  

Bei der Beringung der Jungstörche am Vormittag gab es eine positive Überraschung. Obwohl fünf Jungstörche im Nest sitzen erwiesen sie sich alle als "Schwergewichte". Erstaunlich ist dabei das Gewicht des Kleinsten, der 6 Tage jünger ist, als seine beiden schwersten Geschwister.
Es wurden die ELSA-Ringe mit den Nummern: DER A9M03 (Gewicht: 3,780 kg), DER A9M04 (Gewicht: 3,315 kg), DER A9M05 (Gewicht: 4,000 kg), DER A9M06 (Gewicht: 2,765 kg), DER A9M07 (Gewicht: 2,945 kg) vergeben. Offensichtlich hat das sehr fleißige Weißstorchpaar in der Umgebung von Rainau ein gutes Nahrungsangebot zur Verfügung und die Witterung spielte dieses Jahr auch mit, sonst wäre das nicht möglich.  

19.06.2018  

Am Abend zunächst eine Fütterung durch das Weibchen, dann nahtlos anschließend eine Fütterung durch das Männchen. Die Fünferbande entwickelt sich weiterhin prächtig und bekommt einfach nicht genug.  



Galerie zur Storchansiedlung 2018

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.



Presseberichte

Pressebericht vom 20.05.2017 - Schwäbische Post [529 KB]

Pressebericht vom 20.05.2017 - Ipf- und Jagst-Zeitung [255 KB]




Frühere Galerien