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 WEISSSTÖRCHE
Störche in Ellwangen
Störche in Rainau
Störche in Wildenstein
Störche in Stimpfach
Störche in Jagstheim
Störche in Ingersheim
Störche in Crailsheim

WEISSSTÖRCHE IN ELLWANGEN

Wiederansiedlung von Weißstörchen


Wiederansiedlung von Weißstörchen in Ellwangen nach fast 100 Jahren


Seit Jahren werden im Frühjahr in Ellwangen Weißstörche beobachtet, die sich auf den Dächern und Kaminen der Innenstadt für wenige Tage niederlassen und dann immer weitergezogen sind. 2014 hat sich erstmals nach 1918 auf dem Kamin der ehemaligen Statthalterei (heute Gewässerdirektion) ein Weißstorchpaar niedergelassen und ein Nest gebaut.
Am 13.02.2015, noch rechtzeitig vor der Rückkehr der Weißstörche nach Ellwangen, wurde auf dem Dach der ehemaligen Statthalterei und heutigen Gewässerdirektion durch das Land Baden-Württemberg eine Nistplattform installiert. Dies war zwangsläufig notwendig geworden, da das Weißstorchnest von 2014 auf dem Kamin dieses Gebäudes aus heiztechnischen Gründen enfernt werden musste. Die Nisthilfe wurde auch sofort angenommen.


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Weißstorchjahr 2017 in Ellwangen


22.02.2017  

Zwischen dem Schrezheimer Sportplatz und dem Mühlgraben wird auf den Jagstwiesen ein Weißsstorch bei der Suche nach Nahrung gemeldet.
Es konnte festgestellt werden, dass der Vogel nicht beringt war. Er flog ab und auf direktem Weg zum Nest in Ellwangen auf dem Dach der Gewässerdirektion. Offensichtlich war dem Storch Nahrungsgebiet und Nest, auf dem auch sofort übernachtet wurde, vertraut. Es dürfte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um das Weibchen des vorjährigen Brutpaares handeln. 

26.02.2017  

Die Störchin übernachtet jede Nacht auf dem Nest, steht häufig auf diesem und wird auch zeitweise in den bekannten Nahrungsgebieten gesehen. Sie wartet offensichtlich auf ihren vorjährigen Partner, der in den letzten beiden Jahren am 5. bzw. 6. März auf sein Nest zurückgekehrt ist. Es sind noch ein paar Tage Zeit. 

02.03.2017  

Am späten Vormittag stehen zwei Weißstörche auf dem Nest und sortieren die dort vom NABU bei der Nestreinigung eingebrachten Äste. Es kommt auch zu mehreren Paarungen. Bei der Ablesung des ELSA-Ringes des neu hinzugekommenen Weißstorchs bestätigt sich die Erwartung, dass auch das Männchen, das seit 2014 in diesem Nest brütet, auch in diesem Jahr wieder an seinen Brutplatz zurückgekehrt ist.
Vom frühen Nachmittag bis zum Abend hält sich das Paar Nahrung suchend auf den Jagstwiesen zwischen dem Schrezheimer Sportplatz und Rotenbach auf.  

06.03.2017  

Am Abend wurde das Paar gemeinsam auf den Jagstwiesen zwischen der Kettenschmiede und Rindelbach .  

08.03.2017  

Seit heute ist das Paar sehr oft eifrig mit dem Nestbau beschäftigt und trägt auch Nistmaterial ein.  

11.03.2017  

Das Paar ist am Mittag auf dem Jagstwiesen bei Schrezheim, hinter dem Gasthaus "Lamm" bei der Nahrungssuche anzutreffen.  

14.03.2017  

Am späten Vormittag saß das Weibchen im Nest. Das Männchen war Polstermaterial holen, das gemeinsam eingebaut wurde. Anschließend "Probesitzen" des Männchens. Anschließen längerer Aufenthalt des Paares im Nest mit viel Gefiederpflege. Am Nachmittag ein allein im Nest sitzender Storch. Am Abend beide bei der Nahrungssuche auf den Jagstwiesen bei der Kettenschmiede.  

16.03.2017  

Die Nestaufenthalte des Ellwanger Paares werden immer häufiger und länger. Heute bei Sonnenschein pur standen beide auf dem Nest. Das Weibchen flog zuerst auf das Kamindächle und dann auf die Skulptur auf dem Giebel des Straßenbauamtes, offensichtlich einer ihrer Lieblingsplätze.
Gebrütet wird noch nicht. Als sich das Männchen für längere Zeit hinsetzte waren die typischen Bewegungen, die zu sehen sind, wenn ein Gelege vorhanden ist, noch nicht festzustellen.  

18.03.2017  

Beide stehen im Dauerregen auf dem Nest un sind zeitweise auch gemeinsam zur Nahrungssuche unterwegs.  

26.03.2017  

In den letzten Tagen ist immer nur einer der Störche unterwegs. Häufig sind sie auch beide auf dem Nest zu sehen. Am Vormittag brachte das Männchen mehrmals Polstermaterial ins Nest. Das Weibchen stand meist im Nest und setzte sich nur gelegentlich hin. Dabei keine typischen Rutschbewegungen. Noch kein Brüten.  

29.03.2017  

Heute ist definitiv Brutbeginn in Ellwangen. Das Weibchen saß lange Zeit auf dem Nest und stand nur gelegentlich auf um den Nestboden zu lockern und sich mit dem Männchen zu paaren. Beim Hinsetzen die typischen Rutschbewegungen. Mit dem Schlüpfen der ersten Küken kann ab 30.April gerechnet werden 

01.04.2017  

Auf dem Dach der Gewässerdirektion ein weiteres Paar in respektvoller Entfernung zum Nest auf dem weiter gebrütet wird. Nur ein Storch steht. Keine Abwehrreaktionen des Brutpaares  

20.04.2017  

Auf dem Dach mit dem Ellwanger Nest gab es heute Besuch von einem Fremdstorch. Dieser hatte sich auf dem Dachfirst über dem Giebel in Richtung Jeningenheim niedergelassen und betrieb ausgiebig Gefiederpflege. Das Ellwanger Paar hat das nicht im Geringsten gestört und sie verrichteten ihr Brutgeschäft als wäre da gar nichts. Da der "Besucher" links beringt war konnte es das beringte Ellwanger Männchen nicht sein. Bei genauerem Hinsehen konnte der ELSA-Ring abgelesen werden. Dieser Weißstorch wurde am 02.06.2015 in Leutershausen von Thomas Ziegler beringt.  

25.04.2017  

Auf dem Dach mit dem Ellwanger Nest stand wie schon am 20.04.2017, gegen 11:45 Uhr ein Fremdstorch, dessen Ring abgelesen werden konnte, der trotz heftigem Klappern der brütenden Störchin dort unbeeindruckt stehen bleibt. Vom offensichtlich herbeigerufenen Männchen wird der Störer per Frontalangriff verjagt. Er wurde am 11.06.2015 in Vörstetten / Südbaden beringt. Im letzten Jahr wurde er im Januar in Marokko und im September in Spanien registriert. Der Störenfried war am 26.04.2017 auf er Nisthilfe bei Jagsthausen, am Tag danach war er verschwunden. 

28.04.2017  

Am späten Nachmittag fragte eine Bewohnerin der Bahnhofstraße telefonisch an, ob die Küken im Ellwangern Weißstorchnest jetzt geschlüpft seien, denn die Störche wären den ganzen Tag schon ganz aufgeregt und würden meistens nur im Nest stehen. Um 16:25 Uhr fand ich das Nest ganz leer vor. Keiner der Brutstörche war zu sehen. Sofort war klar, dass irgendwas nicht stimmt, denn sie lassen weder Gelege noch die Küken in den ersten vier Wochen allein im Nest zurück. Kurz nach 17:00 Uhr stand das Männchen wieder im Nest. Wie mir berichtet wurde hatte es über Ellwangen einige Runden gedreht. Vom Schloss aus versuchte ich tiefer ins Nest zu schauen, aber es war nichts Außergewöhnliches zu erkennen. Um 17:17 Uhr setzte sich das Männchen plötzlich wieder auf das Gelege, stand nach einer Viertelstunde auf und stocherte im Nest herum. Mittlerweile war klar, dass das Weibchen evtl. schon längere Zeit fehlte. Traurige Gewissheit ergab eine Kontrolle kurz vor Einbruch der Dunkelheit. Aus diesem Gelege werden keine Küken mehr schlüpfen. Damit könnte die Brutsaison in diesem Nest für dieses Jahr beendet sein. Dem Weibchen dürfte etwas zugestoßen sein, sonst würde es seine Brut 2 Tage vor dem Schlupftermin auf keinen Fall verlassen.  

29.04.2017  

Morgens um 07:Uhr sind wieder 2 Störche auf dem und fliegen später gemeinsam ab.
Am Abend ist wieder nur ein Storch zur Übernachtung im Nest.  

30.04.2017  

Auch heute am Abend ist nur ein Storch anwesend.  

01.05.2017  

Das Männchen hat sich immer wieder auf dem Nest aufgehalten, war aber auch oft weg. Bis heute immer alleinige Übernachtung im Nest.  

03.05.2017  

Am Nachmittag wurde das Männchen im Nest ruhend und bei der Gefiederpflege angetroffen. Es ist noch in der Gegend und übernachtet offensichtlich regelmäßig im Nest.  

06.05.2017  

Am Vormittag wurden auf dem Nest wieder zwei Weißstörche gesehen. Einer war links beringt und konnte nicht das bisherige Männchen sein. Nach der Ringnummer könnte er 2011 beringt worden sein. Da mehrere Paarungen zu sehen waren stand fest, dass der Ringstorch das Männchen ist. Auch wenn es zunächst danach aussah, das Paar könnte bleiben, flog es leider am Abend wieder ab und kam nicht mehr zurück. Das bisherige Männchen hat Ellwangen wieder verlassen. Das Nest blieb am 06.05.2017 leer.  

09.05.2017  

Am frühen Nachmittag stand ein Weißstorchpaar auf dem Nest und paarte sich. Das Männchen trug einen ELSA-Ring und war 2015 in Aristau / Aargau / Schweiz beringt worden. Nachdem ein dritter unberingter Weißstorch auf dem Kamin neben dem Nest gelandet war flogen alle drei gemeinsam weg. Am Nachmittag stand das Paar wieder auf dem Nest als es urplötzlich im Sturzflug von einem Storch angegriffen und verjagt wurde. Dieser beringte Angreifer war das Ellwanger Männchen, das nach ca. 3 Minuten wegflog und an diesem Tag auch nicht mehr zur Übernachtung auf sein Nest zurückkam.  

11.05.2017  

Am Nachmittag wurde gemeldet, dass am Ellwanger Nest 4 Störhe um dieses kämpfen würden. Schließlich war nur ein Paar übrig geblieben, bei dem das Männchen einen ELSA-Ring trug nach dem es 2015 in Feuchtwangen-Mosbach beringt worden war. Das Paar machte den Eindruck dort bleiben zu wollen, war aber nach einer Stunde wieder verschwunden. Offensichtlich war auch dieses Paar vom Ellwanger Nestinhaber vertrieben worden. Dieser hat die Nacht mal wieder auf seinem Nest verbracht.  

15.05.2017  

Das Ellwanger Männchen wurde mehrere Tage nicht mehr gesehen. Abends um 21:24 Uhr stand ein unberingter Storch über dem Ostgiebel der Gewässerdirektion zur Übernachtung auf dem Dachfirst.  

16.05.2017  

Am Vormittag stand plötzlich wieder ein Paar auf dem Nest. Das Weibchen ist unberingt. Ob es der Übernachtungsgast vom vorigen Abend ist muss offen bleiben. Bei der Ablesung des Ringes am rechten Bein des Männchen die große Überraschung: Es ist das Ellwanger Männchen offensichtlich mit einer neuen Partnerin. In kurzen Abständen konnten drei Paarungen beobachtet werden. Wird des doch noch was mit spätem Nachwuchs in Ellwangen?  

18.05.2017  

Häufige Anwesenheit auf dem Nest, aber auch längere Ausflüge. Grundsätzlich wird auf dem Nest übernachtet. Teilweise wird auch ein dritter Storch beobachtet, der aber abgewiesen wird.  

20.05.2017  

Das Weibchen ist längere Zeit allein im Nest und betreibt Nestbau indem die Lage von Zweigen ständig verändert wird.  

23.05.2017  

Das Nest ist heute längere Zeit verwaist. Es wurde aber dort übernachtet.  

24.05.2017  

Tagsüber ist das Paar mehrmals nur kurze Zeit auf dem Nest. Es wird aber weiterhin dort übernachtet.  

30.05.2017  

Definitiv kein Brüten mehr möglich. Es wird immer auf dem Nest übernachtet.  

05.06.2017  

Das Ellwanger Paar unternimmt jetzt, teilweise auch getrennt, größere Ausflüge und ist nicht jede Nacht im Nest.  

11.06.2017  

Das Paar hatte sich für eine Weile auf dem Kamin der Entbindungsstation der St. Anna-Virngrund-Klinik niedergelassen.  

12.06.2017  

Das Ellwanger Paar lässt sich nur noch sporadisch, zusammen und auch einzeln, auf dem Nest sehen. Keine Übernachtungen mehr.  

26.06.2017  

Bis heute war tagelang kein Storch im Nest. Am Nachmittag stand wieder ein unberingter Storch, vermutlich das unberingte Weibchen im Nest und hat auch übernachtet.  

27.06.2017  

Auch heute übernachtet ein Storch im Nest. Es kann nicht festgestellt werden wer es ist.  

28.06.2017  

Gegen 11:30 Uhr steht ein Storch im Nest, der rechts beringt ist und intensiv Gefiederpflege betreibt. Ringablesung wegen dessen Verkotung nicht möglich. Es handelt sich wahrscheinlich um das Ellwanger Männchen.  

03.07.2017  

Es ist am frühen Nachmittag mal wieder ein Storch auf dem Nest. Feststellung wer es ist nicht möglich da sich der Vogel vor dem Aufbau des Spektivs hinsetzte.  


10.07.2017 

Bis jetzt kein Storch mehr in Ellwangen gesehen. Offensichtlich sind beide weggezogen.  

16. - 18.07.2017  

Das Ellwanger Paar war wieder, auch tagsüber, die meiste Zeit im Nest. Beim Männchn konnte der Ring sicher abgelesen werden. 

21.07.2017  

Im Nest stand heute ein unberingter Storch. Es dürfte sich um das Ellwanger Weibchen handeln.  

04.08.2017  

Das Ellwanger Männchen stand heute Abend mit seiner unberingten Partnerin, den beiden Schwabsberger Jungstörchen und einem aus der Wildvogelpflegestation ausgewilderten Jungstorch auf einem Acker bei Frankenreute. Eine Stunde später wuchs die Gruppe auf einem Acker nördlich des Vorbeckens des Bucher Stausees auf acht Störche an. Die restlichen drei Ausgewilderten hatten sich dazugesellt.  

06.08.2017  

Das Ellwanger Paar ist am Nachmittag auf einer abgemähten Wiese bei Schrezheim, zwischen Jagst und Gasthaus Lamm auf Nahrungssuche und übernachtet am Abend im Nest.  

07.08.2017  

Tagsüber ist das Paar länger im Nest. Am Nachmittag waren die beide auf den Jagstwiesen zwischen dem Schrezheimer Sportplatz und Rotenbach auf Nahrungssuche und die Nacht verbrachten sie wieder gemeinsam im Nest.  

08.08.2017  

Auch heute ist das Paar am Vormittag und am Abend auf den Jagstwiesen zwischen dem Schrezheimer Sportplatz und Rotenbach bei der Nahrungssuche anzutreffen. Übernachtet wird wieder gemeinsam im Nest.  

10.08.2017  

Um die Mittagszeit ruht das Ellwanger Paar gemeinsam im Nest. Erstaunlich, dass es sie nach längerer Abwesenheit jetzt wieder nach Ellwangen gezogen hat.  

11.08.2017  

Das Paar ist im strömenden Regen zur Übernachtung auf dem Nest.  

12. - 14.08.2017  

Das Paar übernachtet im Nest.  

15. - 17.08.2017  

Das Nest ist auch in der Nacht leer. Das Paar wird auch nicht mehr bei der Nahrungssuche gesehen.  

18. - 19.08.2017  

Das Paar übernachtet wieder im Nest.  

20. - 21.08.2017  

Das Nest blieb in der Nacht leer.  

22.08.2017  

Ab dem späten Vormittag bis in die Abendstunden hielt sich das Paar auf einer Wiese zwischen dem Schrezheimer Kreisel und der Schrezheimer Mühle auf. Dort hatte ein Landwirt Heu frisch gewendet und es gab offensichtlich jede Menge Insekten. Am Abend war das Paar zur Übernachtung auf dem Nest.  

23.08.2017  

Den ganzen Tag ist das Paar, wie gestern, auf der Wiese bei der Schrezheimer Mühle und sucht entspannt nach Nahrung zwischen den Traktoren mit denen das Heu eingebracht wird. Am Abend ebenfalls wieder auf dem Nest.  

24.08.2017  

Das Paar ist den ganzen Tag auf der abgeernteten Wiese bei der Schrezheimer Mühle und übernachtet im Nest.  

25. -28.08.2017  

Das Paar verbringt weiterhin täglich die meiste Zeit auf der Wiese bei der Schrezheimer Mühle. In der Nacht steht das Männchen auf dem Nest, das Weibchen auf dem Dach über dem Ostgiebel der Gewässerdirektion.  

29.08.2017  

Die beiden Störche stehen am Vormittag länger auf den Straßenlampen auf der Westtangente mit Blick über die Ellwanger Innenstadt. Am Abend blieb das Nest leer. Offensichtlich hat das Paar die Reise in ihr Überwinterungsgebiet begonnen. Auch in den folgenden Tagen wurden die Störche nicht mehr gesehen, auch nicht mehr auf dem Nest.  



Galerie Weißstorchjahr Ellwangen 2017

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