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STÖRCHE IN WILDENSTEIN

Ansiedlung in Wildenstein


Erstmals Störche in Fichtenau-Wildenstein


Bereits im Jahre 2011 waren zum ersten Mal Störche Gast in Fichtenau. Auf dem Kamin des Rathauses in Fichtenau-Wildenstein nistete behelfsmäßig ein Storchenpaar und zog dann nach einiger Zeit wieder weiter. Über einige Wochen waren die beiden Störche mehr oder weniger regelmäßig auf dem Kamin und die Hoffnung auf einen Nestbau und eine erfolgreiche Brut war in allen Teilen der Bevölkerung Fichtenaus zu spüren. Ein Storchenexperte wurde hinzu gezogen und beobachtete die Tiere längere Zeit. Nachdem beide Tiere vermutlich noch zu jung waren um zu brüten, wollte man in der Hoffnung, dieses gute Omen sichern zu können, hier behilflich sein.

Daher wurde vom Baubetriebshof Fichtenau eine eigens hierfür angefertigte Nisthilfe auf dem Rathauskamin montiert. Die aus dem letzten Jahr im Kamin noch vorhandenen Nestreste wurden wieder eingelegt, um die hoffentlich wieder zurückkehrenden Störche ihren Nestgeruch erkennen zu lassen. Und wenige Tage nach Anbringung dieser Nisthilfe stellten sich dann auch wieder zwei Störche, pünktlich zum Ostereiermarkt 2012 ein und brachten tatsächlich einen Jungvogel, der von Ute Reinhard am 03.07.2012 beringt wurde, zum Ausfliegen.

Im Jahr 2013, als landesweit durch die extrem schlechte Witterung, die meisten Küken starben, brachte das Weißstorchpaar immerhin noch einen Jungstorch zum Ausfliegen.

Im Jahr 2014 war das Paar bei wesentlich besseren Wetterbedingungen deutlich erfolgreicher. Ute Reinhard konnte diesmal sogar vier Jungstörche beringen, die auch alle ausgeflogen sind.

Rückmeldungen aus der Brut von 2014 mit vier ausgeflogenen Jungstörchen:

Von den in diesem Jahr ausgeflogenen vier Jungstörchen gab es noch im selben Jahr zwei Rückmeldungen. Einer der Jungstörche war zusammen mit weiteren 11 Jungstörchen in Oettingen bei Nördlingen Übernachtungsgast und einer weiterer verunglückte tödlich am 17.08.2014 in Langenau bei Ulm/Donau durch Stromschlag.

2017 gab es für die beiden anderen dieser Brut positive Nachrichten:

Einer davon brütete erfolgreich mit einem in Ebenweiler, Kreis Ravensburg beringten Partner erstmals auf dem Kirchendach in Tannhausen. Es ist nicht bekannt, dass in Tannhausen jemals Weißstörche gebrütet haben. Zwei Jungstörche wurden dort beringt.

Eine weitere erfreuliche Meldung kam am 26.06.2017 aus Enger, Kreis Herford /Westfalen. Dort brütete eine 2014 in Wildenstein beringte Störchin mit einem 2015 in Münster bei Darmstadt beringten Männchen auf einer Nisthilfe im „Enger Bruch“. Auch hier handelt es sich um eine Neuansiedlung, denn dort brüteten Weißstörche letztmals im Jahr 1914.
In diesem Nest schlüpften 3 Küken von denen letztendlich 2 Jungstörche zum Ausfliegen kamen.
Diese Brut wurde von Naturfotograf Eckhard Lietzow über die gesamte Brutsaison mit der Kamera begleitet. Ein Video davon ist auf seiner Homepage über folgenden Link abrufbar:

Video der Brutsaison - hier anklicken

Homepage Naturfotograf Eckhard Lietzow


Im Jahr 2015 wurden vier Jungvögel ausgebrütet von denen drei zum Ausfliegen kamen. Die Wildensteiner Weißstörche hatten damit auch in diesem Jahr überdurchschnittlichen Bruterfolg.

Im Jahr 2016 spielte das Wetter nicht mit so dass nur ein Jungstorch beringt werden konnte und auch zum Ausfliegen kam.
Von diesem Storch kam am 30.03.2018 die Nachricht der Vogelwarte Radolfzell, dass er auf dem Deutschordensschloss in Dinkelsbühl mit einem beringten Partner auf einem Kamin ein Nest gebaut hat und brütet.

Zum Tagebuch von 2015 hier klicken [19 KB]

Zum Tagebuch von 2016 hier klicken [20 KB]

Zum Tagebuch von 2017 hier klicken [17 KB]

Frühere Galerien




Weißstorchjahr 2018 in Wildenstein


06.03.2017  

Seit Dienstag 06.03. ist nach Anwohnerangaben ein Storch anwesend und übernachtet im Nest. 

08.03.2018  

Am Abend wird das bisher dort erfolgreich brütende Weibchen im Nest angetroffen. Eine Landung durch einen Fremdstorch im Nest wird durch das Weibchen durch Absitzen und Ausbreiten der Flügel, sowie heftiges Klappern verhindert.  

09.03.2018  

Am Abend war das Nest zunächst leer. Gefunden wurden zwei Störche auf einer Wiese ca. 1 km westlich vom Nest. Einer war beringt, Ringablesung ergibt, dass es das Wildensteiner Weibchen ist. Nun hat es den unberingten Storch von gestern doch erhört und geht, wie letztes Jahr "fremd". Man kann erwarten, dass er, wie der Nebenbuhler vom letzten Jahr, bei Rückkehr des regulären Nestinhabers wieder verjagt wird.  

11.03.2018  

Um 11:20 Uhr stehen das unberingte Männchen und das Wildensteiner Weibchen auf dem Nest. Ein über dem Nest kreisender Storch wird erfolgreich weggeklappert.  

14.03.2018  

Das beringte Wildensteiner Weibchen wird mit dem "neuen" unberingten Männchen ca. 900 m östlich vom Nest, am Ortsrand von Wildenstein bei der Nahrungssuche angetroffen.  

16.03.2018  

Das Paar sucht gemeinsam am Abend am östlichen Ortsrand von Wildenstein, auf einer Wiese an der Straße nach Lautenbach, nach Nahrung.  

19.03.2018  

Das Paar steht am Abend bei eisigem Wind auf dem Nest und genießt die Fußbodenheizung (Heizungskamin Rathaus).  

21.03.2018  

Am sonnigen Nachmittag ist das Nest leer. Das Paar wird am westlichen Ortsrand auf eine Wiese gefunden wo es auf schneefreien Flächen einer Wiese nach Nahrung sucht. Es ist immer noch das neue unberingte Männchen in Wildenstein.  

26.03.2018  

Um 16:15 Uhr war das Nest leer. Um 16:25 Uhr wurde das Paar am östlichen Ortsrand bei Vorstadt angetroffen. Zur Überraschung waren beide Störche beringt. Die Ringablesung ergibt, dass es sich um das bisherige Männchen, das seit 2012 in Wildenstein brütet handelt. Es ist auch in diesem Jahr zu der Störchin, die seit 2013 in Wildenstein brütet, zurückgekehrt und hat den unberingten Nebenbuhler verjagt. Dieser wurde noch um 15:30 Uhr allein auf dem Nest gesehen.  

29.03.2018  

Um 16:45 Uhr sind beide Störche im Nest, betreiben Nestbau und paaren sich.  


30.03.2018 

Um 10:45 Uhr sitzt das Männchen im Nest. Das Weibchen bringt Nistmaterial. Dann holt das Männchen einen sehr störrischen Ast und versucht diesen ca. 10 Minuten lang vergeblich einzubauen bis er hinunterfällt. Definitiv noch kein Brüten. Am Abend war das Nest leer.  

01.04.2018  

Ein offensichtlich brütender Storch sitzt am Abend bei heftigem Graupel-/Regenschauer im Nest.  

04.04.2018  

Ablösung beim Brüten beobachtet. Der abgelöste Storch flog kurz darauf ins Nahrungsgebiet am östlichen Ortsrand von Wildenstein.  

12. und 13.04.2018  

Immer einer der Störche brütend im Nest.  

16.04.2018  

Beide Störche sind um 17:15 Uhr im Nest. Das Männchen brütet.  

19.04.2018  

Einer der Störche brütend im Nest.  



Galerie zur Storchansiedlung 2018

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Presseberichte


Pressebericht Hohenloher Tagblatt vom 31.03.2016 [29 KB]




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